Mit Puppen verhält es sich leider genauso wie mit anderen Spielzeugen. Nach jahrelangem Gebrauch zeigen diese meist deutliche Abnutzungserscheinungen oder weisen sogar schwerwiegende Beschädigungen auf. Verschlimmernd kommt hinzu, dass insbesondere sehr alte Puppen meist aus wenig dauerhaften Materialien gefertigt wurden.
Beispiel Porzellanpuppen oder Celluloidpuppen: Bei diesen Puppen reicht meist ein grober Stoß, um den Körper durch Risse, Abplatzer oder Löcher zu beschädigen. Da solche Puppen heute oft einen enormen Wert aufweisen, lohnt es sich jedoch, diese auch mit entsprechend aufwändigen Verfahren zu reparieren beziehungsweise restaurieren.
Zum Beheben von einfachen Beschädigungen gibt es heute im Handel vorgefertigte Reparatursets für Materialien aller Art zu kaufen. Jedoch ist auch hierbei etwas Erfahrung gefragt, damit das Ergebnis entsprechend ausfällt.
Bei sehr alten und wertvollen Puppen sollten Sie dagegen ohne einen entsprechend großen Erfahrungsschatz nicht selbst Hand anlegen. Hier ist es besser, einen professionellen Puppenrestaurator beziehungsweise die Dienste einer Puppenklinik in Anspruch zu nehmen. Dort arbeiten in der Regel absolute Experten, die über jahrelange Berufserfahrung verfügen und auch aussichtslose Fälle „heilen“ können.
Zwar sind die Dienste solcher Spezialisten oft recht teuer, im Angesicht des Wertes vieler Puppen relativiert sich allerdings dieser Preis. Dabei sollten Sie jedoch auf jeden Fall so ehrlich sein und beim Verkauf einer präparierten oder restaurierten Puppe auf diesen Umstand hinweisen.
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